REZENSION | Harry Potter und das verwunschene Kind von Jack Thorne



My rating: 1 of 5 stars

Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere. Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet.

REZENSION


DNF @ 50%.
Nur, um die 1 Sterne Wertung zu erklären: Eigentlich sind es zwei. Allerdings konnte ich mich bei aller Liebe nicht dazu bringen, da draufzudrücken. Nicht wenn da "it was ok" steht. Denn genau das war der Punkt: Es war nicht okay.

Wütend, verletzt, traurig. Und vor allem eines: Ungläubig. Das sind die vordergründigen Gefühle, die ich mit diesem Buch verbinde.
Ich breche Bücher selten ab. Diejenigen, die meinen Rezensionen folgen, die wissen das. Das liegt daran, dass ich das Gefühl habe, etwas zu verpassen, wenn ich eine Geschichte nicht beende. Dass ich dem Buch vielleicht Unrecht tue, wenn ich es bewerte, ohne seinen kompletten Inhalt zu kennen. Dass es vielleicht noch besser wird. Bei Harry Potter und das verwunschene Kind hatte ich dieses Gefühl jedoch nicht. Im Gegenteil hatte ich mehr das Gefühl, dass meine Bewertung jetzt eher noch positiver ausfällt, als wenn ich es beendet hätte.

ANMERKUNG ZU BEGINN

Einer meiner prägenden Gedanken beim Lesen des Buches war: Wie kann es sein, dass so viele Menschen dem fünf Sterne gegeben haben? Dieser Gedanke befällt mich nur sehr sehr selten, weil ich mir normalerweise denke "Ja gut, wenn man andere Ansprüche hat, nicht nach viel Tiefgang sucht, sich nicht an xyz stört" etc. Hier war das anders. Hier spielte ein Teil von mir in meine Gefühle mit rein, der durch dieses Buch sehr, sehr verletzt war. Die Charaktere sind für mich nicht nur Buchstaben auf Papier, sondern so etwas wie Freunde, die mit mir gemeinsam aufgewachsen sind. Ich konnte nicht verstehen, wie andere, die diese Charaktere genauso empfinden wie ich, nicht genauso empört über diese - in meinen Augen - Verstümmelung denken konnten. Es hat eine Weile gebraucht, bis mir klar geworden ist, dass das alles eine Frage der Wahrnehmung ist. Deshalb bitte ich euch darum, etwas zu bedenken: Ihr habt diese Geschichte vielleicht als etwas Wundervolles, Herzerwärmendes wahrgenommen, zu dem ihr nach langen Jahren zurückgekehrt seid. Ich jedoch habe das nicht einmal im Ansatz gespürt. Daher bitte ich euch inständig, meine Empfindungen zu respektieren, genau wie ich eure respektiere.
An dieser Stelle noch einmal ein dickes Sorry an Tanja und Fabian, die meine verletzten Gefühle und Aggressionen direkt nach dem Lesen abbekommen habe, bevor mir etwas klargeworden ist, das auch im restlichen Verlauf von 2016 mein Leseverhalten und meine Sicht auf Bücher verändert hat:
Mir war schon immer bewusst, dass Meinungen subjektiv sind, aber erst dieses Jahr ist mir klargeworden, WIE subjektiv. Nicht nur von anderen Menschen, sondern auch innerhalb einer Lebensspanne einer einzigen Person. Wer weiß, vielleicht schlage ich die Geschichte in 20 Jahren mal auf, beende sie und sehe das gleiche darin wie ihr. Oder ihr schlagt sie in 20 Jahren auf, beendet sie und seht das gleiche darin wie ich. Ich halte beides für sehr unwahrscheinlich, aber nicht für unmöglich.

ES WAR NICHT ALLES SCHLECHT

Ich möchte hier kurz anmerken, dass ich keineswegs alles in diesem Buch schlecht fand. Wie so viele andere auch war ich ein riesiger Fan von der Freundschaft von Albus und Scorpius und natürlich besonders von Scorpius als Person. Für mich war er das absolute Highlight des Buches und steht damit außer Konkurrenz. Die Freundschaft war wundervoll und es gab ein wenig Vibes zwischen den beiden, was ich etwas schade fand, weil ich es besser gefunden hätte, wenn man das hier durchgezogen hätte, als es so in der Luft hängen zu lassen. Die Vibes waren ja schon nach der Hälfte des Buches spürbar, ich bin sicher, dass das zum Ende hin nur noch stärker geworden ist.
Einzelne Szenen fand ich wirklich gut geschrieben, beispielsweise die Szenen im Krankenflügel, in der Harry mit Dumbledores Portrait spricht. Eine Szene, die wir in den alten Büchern ja auch nie bekommen haben. Sie war gefühlvoll und echt und es fühlte sich wirklich an, als steckte da Herz drin. Wobei ich auch hier sagen muss, dass es so eine typische Fanfiction Szene ist (Siehe Punkt 4). Nichtsdestotrotz lugte da der alte Dumbledore durch. Die Szenen, in denen Harry und Hermine alleine miteinander gesprochen haben, mochte ich auch immer gern.
Tatsächlich gehöre ich wohl zu den sehr wenigen Menschen, die die Tatsache mochten, dass Harry kein perfekter Vater war und er und Albus in dieser Geschichte so viele Probleme miteinander haben. Zumindest die Tatsache, dass Albus damit kämpft, einen so herausragenden Helden zum Vater zu haben und sich daneben minderwertig fühlt und Harrys Unfähigkeit damit umzugehen (Er hatte ja, was das angeht, auch mit Ron immer Probleme) fand ich gut. Den Slytherin Konflikt dagegen weniger (Siehe auch Punkt 3).


WARUM HABE ICH DAS BUCH ABGEBROCHEN?

Es gibt wirklich viele Gründe und auch sehr viele sehr kleine Situationen (Wie die Tatsache, dass Albus und Scorpius ohne Plan und einfach mal eben so in diesem Buch etwas schaffen, das Fred und George angeblich jahrelang erfolglos versucht haben. Nein einfach. Einfach nein.), aber ich beschränke mich hier mal auf die Top 4:

1) Ron

Ich liebe Ron. Ron ist ein ungewöhnlicher Charakter, weil er sehr oft und in sehr vielen Situationen im Laufe der Bücher zeigt, dass er im Gegensatz zu Harry und Hermine oft dazu neigt, den leichten Weg zu gehen statt den richtigen. Aber Ron hat auch bewiesen, dass er das Herz am rechten Fleck hat, dass er mutig ist und letztendlich doch loyal. Ron hatte es einfach nicht verdient, von John Tiffany zu einem Comic Relief degradiert zu werden. Ron war hier nämlich nur eines und zwar dumm. Auf die ekelhafteste, schlimmste Weise. Klar kann man jetzt behaupten, dass ein Theaterstück das braucht, aber vielleicht denkt man mal darüber nach, was man da mit Charakteren tut, mit denen eine ganze Generation aufgewachsen ist. Ganz davon zu schweigen, dass ich keine dieser Stellen tatsächlich witzig gefunden habe. Die Tatsache, dass ich mich gefühlt habe, als hätte man mir ins Gesicht geschlagen, waren dieses Gags jedenfalls definitiv nicht wert.
An dieser Stelle möchte ich auch noch anmerken, dass ich einen ähnlichen Moment hatte, als wir auf Hermine in einer der Zeitreisen treffen. Nämlich in einer Version, in der sie nicht mit Ron zusammengekommen ist, weil die beiden gemeinsam auf den Weihnachtsball gegangen sind und das Date nicht gut gelaufen ist. Daraufhin wird Hermine zu einer Oberpute, die Albus scheiße behandelt, weil sie anscheinend seinem Vater gegenüber auch einen Groll hegt. Das ist auf so vielen Ebenen absolut beleidigend für Hermines Charakter, dass ich da gar nicht erst von anfange.

2) Delphi

Ich weiß wirklich nicht, ob es einen furchtbareren, unausgereifteren, mir verhassteren Buchcharakter gibt als Delphi, aber ganz ehrlich? Mir fällt keiner ein. Ich fand alle Szenen mit ihr katastrophal, sie war geradezu stümperhaft geschrieben und ihr Geheimnis viel zu offensichtlich. Auch wenn ich es zu Beginn noch nicht wahrhaben wollte (Denn ich bin tatsächlich ohne Vorwissen an diese Geschichte herangegangen und habe mich wirklich gar nicht spoilern lassen. Umso erschrockener war ich demnach, als ich merkte, was da im Buch ist). Im Zusammenhang mit ihr gibt es meiner Meinung nach auch unendlich viele Logiklücken, die ich aus Spoilergründen nicht ausführen kann, aber ja, Delphi war die katastrophigste Katastrophe unter allen Katastrophen. Meiner Meinung nach.

3) Die Häuser von Hogwarts

Was diesen Schwall an Gedanken, den ihr gleich abbekommen werdet, ausgelöst hat, das ist der Fakt, dass Scorpius ein Slytherin ist.
Zugegeben, eigentlich ist diese ganze Thematik kein Makel, den man dem Theaterstück zuschreiben kann. Viel eher ist es ein Problem mit den Hauptbüchern, dem ich mich hier gegenübergestellt gesehen habe und das hat mir gar nicht gefallen.
Denn wenn wir mal ehrlich sind: Die Hogwarts Häuser sind Bullshit. So, ich habe es gesagt. Haben wir nicht in den Büchern gelernt, dass sich Menschen nicht auf wenige Eigenschaften reduzieren lassen? Warum also Spaltung schaffen, wenn Einigkeit das Stichwort wäre? Wir alle kämpfen im wirklichen Leben für offene Grenzen und Gleichheit etc., aber was ist mit den Hogwarts Häusern, die im Endeffekt nichts weiter sind als ein künstlich erzeugtes System der Trennung zwischen jungen Menschen, die sich noch in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit befinden. Nicht nur das, die Häuser werden ja sogar gegeneinander gesetzt. Im Quidditch, bei den Hauspunkten etc. Und dann die Tatsache mit der selbsterfüllenden Prophezeiung: Wenn du einem Kind sagst, dass es mutig ist, dass das seine Stärke ist, wenn du diesem Kind das immer wieder erklärst über Jahre hinweg, die sehr prägend sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass das eintrifft auch deutlich höher. Bei Griffindor und Ravenclaw ist das ja noch kein Problem. Selbst bei Hufflepuff geht es darum "gerecht und treu" zu sein. Und jetzt kommt es. Vielleicht hassen mich gleich alle, aber ich habe in diesem Zusammenhang ein Problem mit Slytherin. Das ist mir erst durch Harry Potter und das verwunschene Kind klargeworden. Klar heute gibt es viele positive Eigenschaften, die dem Hause Slytherin zugesprochen werden. Außerhalb des Kanons wohlgemerkt. Das Haus Slytherin so wie es von den Lesern erinnert und rezipiert ist, ist ein gutes Haus. Aber die eigentliche Frage lautet ja: Wie ist das Haus Slytherin im Kanon selbst?
Wenn wir die Menschen, die in diesem Haus sind, betrachten, dann stellen wir fest, dass es kaum jemanden im Hause Slytherin in den Büchern gibt, der kein Arschloch gewesen ist. Selbst Snape war mal ein ziemliches Arschloch. Ohja, Snape-Anhänger reiben sich sicher bereits die Hände, um mir was passendes unter die Rezension zu setzen, aber denkt mal daran, dass Snape jahrelang Todesser gewesen ist. Todesser! Ihr wisst schon, diese rassistischen Typen, die die NAZIs symbolisieren? Stellt euch vor, Snape wäre ein Nazi gewesen. Würdet ihr mir dann auch widersprechen? Natürlich hat er sich verändert, aber trotzdem war er nicht immer so aufopferungsvoll. Und hier auch die Frage: Was wenn Snape nicht nach Slytherin, sondern mit Lilly nach Griffindor gekommen wäre? Ich bezweifle dass er dann denselben Weg eingeschlagen hätte.
Womit wir wieder dabei wären, dass die Häuser Bullshit sind, weil sie Grenzen ziehen, wo keine sein müssten.
Kommen wir zurück zu den Büchern. Denn sicher kann man sagen, dass es auch in den anderen Häusern Charaktere gegeben hat, die nicht gerade die besten Menschen waren. James Potter beispielsweise kommt mir noch immer wie ein Arschloch vor, auch wenn der in seinem Leben - genau wie Snape -sicher dazugelernt hat und im Gegensatz zu ihm nie ein Todesser war. Also betrachten wir mal, was genau über das Haus Slytherin gesagt wird und ich zitiere hier die Worte des Sprechenden Huts, der ja den neuen Schülern jedes Jahr die Häuser vorstellt:

"In Slytherin weiß man noch List und Tücke zu verbinden,
doch dafür wirst du hier noch echte Freunde finden."
"Bei Slytherin der Ehrgeiz nur
stillte den Machttrieb seiner Natur."

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber klingt das in euren Ohren nicht auch deutlich weniger positiv als die sehr positiv behafteten Begriffe, mit denen die anderen Häuser beschrieben werden? Und vor allem ist eines der Fall: Das klingt für mich nicht nach Scorpius. NULL. List und Tücke finde ich für ihn unpassend, genauso wie Ehrgeiz und am allerwenigsten Machttrieb. Albus kann ich da mit zugedrückten Augen noch drin wiedererkennen, aber Scorpius nicht. Klar, echte Freunde sind die beiden definitiv. Aber Loyalität ist eine Eigenschaft, die nicht spezifisch für Slytherin, sondern für Hufflepuff ist.
Womit wir bei Neville Longbottom wären, den man vielleicht als Gegenbeispiel nennen kann, immerhin bricht er mit dem System. Aber nehmen wir mal an, jeder könnte alles sein. Dann folgt logischerweise: DIE HÄUSER SIND BULLSHIT, weil Trennung schaffen, wo keine existiert. und diese Trennung ist ja wirklich überall, wo sie schlafen, wo sie sich aufhalten, welchen Unterricht sie haben etc. Freundschaften entstehen fast immer innerhalb der Häuser und selbst von den Erwachsenen, die in Harrys Leben eine Rolle spielen, sind fast alle Griffindors. Selbst Dumbledore und das hätte ja wohl viel besser gepasst, wenn der ein Slytherin gewesen wäre. Hätte dem Ganzen gleich eine andere Note verliehen. Aber nö.
Ich meine... Was soll das alles denn?!

Im Zusammenhang mit den Häusern hatte ich auch ein riesiges Problem mit Harrys Verhalten. Ich fand es inkonsequent von ihm, Albus zu sagen, dass er mit allem zurechtkommen würde, sich dann aber nicht daran zu halten und Albus gegenüber geradezu misstrauisch zu sein, nur weil dieser in Slytherin ist. In der Szene am Bahnhof hat nichts, aber auch gar nichts, darauf hingedeutet, dass Harry noch immer eine solch negative Einstellung gegenüber Slytherin und Malfoy hat. Im Gegenteil, er wirkte Malfoy gegenüber fast schon neugierig, als würde er gerne wissen wollen, wie sein Sohn so ist. Und dass er die Gerüchte um Scorpius glaubt, fand ich dann vollkommen haarsträubend.

Ihr habt durchaus das Recht, das anders zu sehen als ich. Das hier sollte nur verdeutlichen, warum ich nicht mochte, dass hier in der Haus-Thematik rumgestochert wurde und es ist nicht einmal eine direkte Kritik am Theaterstück. Das hat für mich nur ziemlich viel Staub aufgewirbelt. Ich habe immer alle Häuser geliebt, aber diese Geschichte hat mich dazu gezwungen, mir Gedanken darüber zu machen, wie die Häuser in den eigentlichen Büchern dargestellt werden und ich bin zu einem Schluss gekommen, der mir besonders in Bezug auf Slytherin und selbsterfüllende Prophezeihungen bzw. Prägungen von jungen Menschen gar nicht gefallen hat. Wie unfair ist das bitte? Man hätte ja auch positiv behaftete Beschreibungen für dieselben Eigenschaften nehmen können. Und Slytherin dann auch noch diese Backstory zu verpassen, dass der Gründer ein Arschloch gewesen ist, das riesige Monster in nem geheimen Keller züchtet und rassistisch ist?!

Ich würde mich allerdings liebend gern eines Besseren belehren lassen, was das angeht. Vielleicht habe ich einfach nur etwas übersehen.

4) Der Fanfiction Faktor bzw. Das war nicht Harry Potter

Tut mir Leid, aber dieser Plot, einfach ALLES schrie geradezu Fanfiction. Selbst wenn das alles so von Joanne K. Rowling stammt... Meiner Meinung nach sollte sich ein Buch niemals, niemals NIE so lesen wie Fanfiction, egal ob es vom Autor selbst kommt oder von einem Fan (Und ja, gute Fanfiction macht ja gerade aus, dass sie sich nicht so liest als sei sie es). Wie ich darauf komme?
1) Hier kam so gut wie nichts wirklich Neues vor. Es wurde im Endeffekt allein mit dem gearbeitet, was bereits da war, selbst was die Charaktere anging. Delphi ist ja so ziemlich der einzige Charakter, der nicht schon in den ursprünglichen Büchern aufgetaucht ist. Genauso wird hier auch nichts neues Magisches eingeführt (Bis zu dem Punkt, an den ich gekommen bin). Einen guten Kontrast bildet dagegen Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, an dem man sehr stark den Unterschied dazwischen merkt, ob Joanne K. Rowling etwas geschrieben hat oder eben nicht. Fantastische Tierwesen hat sich für mich auf jeden Fall 1000 mal mehr nach Harry Potter angefühlt als Harry Potter und das verwunschene Kind und das obwohl Harry Potter selbst da nicht ein einziges Mal vorkam.
2) Die Erfüllung von Sehnsüchten bzw. offensichtliche Ideen. Nicht nur in den Charakteren und im Setting gibt es wenig Neues, sondern auch der Plot greift auf Altes zurück. Die Sache mit den Zeitumkeherern... Ohne Witz, dazu muss es doch hunderte, wenn nicht tausende von Fanfictions geben. Und dann wird Albus auch noch der beste Freund von Malfoys Sohn? Hermine wird Zaubereiministerin und McGonnagall ist noch immer Schulleiterin? Für mich war der absolute Overkill die Szene, in der Draco Harry (wie aus dem Nichts) gesteht, dass er immer nur neidisch auf ihn gewesen ist. Die Sache mit dem Haus Slytherin, die ich oben bereits erwähnt habe, spielt da natürlich auch mit rein, denn das Haus Slytherin hat in den Fans eine riesige Faszination ausgelöst.

Insgesamt ist genau das hier der Knackpunkt: Es hat sich beim Lesen ab einem gewissen Punkt nicht mehr angefühlt wie Harry Potter. Viele Leser haben in ihren Rezensionen geschrieben, wie toll es war, in die alte Welt zurückzukehren und die alten Charaktere wieder zu erleben. Nun, für mich begann es mit einem Albtraum, bis mein Gehirn irgendwann abgeschaltet hat und diese Geschichte als "Nicht-Harry-Potter" markiert hat. Für mich ist es eine Schande, dass es gedruckt erschienen ist. Zur eigentlichen Theatererfahrung kann ich natürlich nichts sagen, aber ich bezweifle, dass ich mit einem Lächeln auf den Lippen aus der Vorstellung gekommen wäre.

Wie euch jedoch das Buch gefallen wird? I don't have a bloody clue.

REZENSION | Demon Road 1 - Hölle & Highway von Derek Landy

Informationen



Erschienen: September 2016
Verlag: Loewe
Band 1 von 3

Kurbeschreibung


Amber Lamont ist gerade 16 Jahre alt, als sie feststellen muss, dass ihre eigenen Eltern sie gerne zum Abendessen verspeisen möchten. Nur so könnten sie ihre Kräfte wieder aufladen. Alles klar: Ambers Eltern sind waschechte Dämonen.
Seitdem ist Amber auf der Flucht. Quer durch die USA ist sie auf der Demon Road unterwegs, einem magischen Straßennetz, das unheimliche Orte und schauerlichste Wesen miteinander verbindet. Sie trifft auf Vampire, Hexen und untote Serienkiller und erfährt nach und nach, was für teuflische Fähigkeiten in ihr stecken ...

Rezension


Demon Road ist ein Buch für alle Fans von Supernatural. 
Nein, im Ernst jetzt.
Das ist kein Versuch, euch irgendwie von der Geschichte überzeugen zu wollen, indem ich das Buch mit einer bekannten TV Serie vergleiche.
Wirklich nicht.
Denn Hölle & Highway hat alles, was Supernatural auch hat:

Ein Oldtimer, vielschichtige Hauptcharaktere, ein Roadtrip durch die USA, jede Menge Dämonen und literweise Blut.

Mit das Beste an der Geschichte war für mich Amber als Protagonistin. Amber ist einfach erfrischend anders mit ihrem Übergewicht, aber auch ihrem trockenen Humor und der Art, wie sie sich durch die Geschehnisse kennt, dabei ab und an vielleicht nicht unbedingt korrekt handelt, aber immer nachvollziehbar und sympathisch bleibt. Auch Glen als Nebencharakter war HIMMLISCH. Für mich ein absolutes Highlight. Er ist so herrlich bescheuert, aber nicht zu übertrieben, um unrealistisch zu wirken, und trägt in Kombination mit Amber und Milo den Humor der Geschichte. Da waren so viele tolle Stellen drin, dass ich gar nicht anders konnte als Glen abgöttisch zu verehren. Mit Milo dagegen bin ich in diesem ersten Teil noch nicht ganz so sehr warm geworden wie mit den anderen beiden Charakteren. Er ist bis zum Ende für meinen Geschmack zu distanziert geblieben und ihm fehlte daher ein wenig die Tiefe, die es benötigt hätte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das in den Folgebänden noch kommen wird und das Trio hat auch so funktioniert, aber ich hätte mir hier tatsächlich mehr gewünscht.

Was die Handlung angeht, so ist diese relativ simpel: Amber, mit dämonischem Blut geboren, versucht die Bedingungen eines Deals mit einem Dämon zu machen, um zu verhindern, dass ihre Eltern sie als Opfer eben jenem Dämon darbieten. Milo wird ihr dabei als Beschützer zur Seite gestellt und Glen trifft eigentlich ziemlich zufällig auf der Demon Road auf das Duo. Die Demon Road ist nur denen zugänglich, die mit Übernatürlichem in Kontakt treten. Bei Glen ist es ein Fluch, der ihn in allzu naher Zukunft das Leben kosten könnte.

Ambers Reise macht verschiedene Stationen, wo die drei auf verschiedene Probleme treffen. Das alles erinnerte ebenfalls wieder an Supernatural. Als wäre Demon Road eine Art TV Serie mit vier bis fünf Folgen, die im Staffelfinale, dem großen Kampf um Ambers Leben, endet.
Und genau das ist auch mein Kritikpunkt und der Grund, warum das Buch keine fünf Sterne bekommen hat. Genau wie auch bei Supernatural fehlte mir zwischenzeitlich einfach ein wenig der rote Faden bzw. der Bezug zur Geschichte. Die Momente waren teils etwas willkürlich, auch wenn sie niemals schlecht waren. Ich könnte auch keinen Stopp als langweilig bezeichnen, aber die Tatsache, dass eben oft der Bezug zur Gesamthandlung fehlte, hat dem Buch ein wenig Schnelligkeit genommen. Wie gesagt ist das etwas, das mich auch an Supernatural stört, deshalb werden wahre Fans der Serie das auch in diesem Buch sicher anders empfinden.

Insgesamt ist Hölle und Highway eine unterhaltsame, dämonische Roadtripgeschichte, die vor Allem eine Protagonistin bietet, die durch sämtliche Muster fällt. Skulduggery Fans werden mit Landys wundervollem Humor und seinen verrückten Charakteren jedenfalls wieder jede Menge Spaß haben.

♥♥♥♥

REZENSION | Für dich soll's tausend Tode regnen - Anna Pfeffer

Infos



Erschienen: September 2016
Seitenzahl: 320


Kurzbeschreibung


Wer Emi auf die Nerven geht, dem verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Und seit dem Umzug weiß sie nicht, wer mehr nervt: die Neue ihres Vaters, die sich ernsthaft in der Mutterrolle sieht, ihr Strahlemann von Bruder, der das auch noch gut findet (stirbt bestimmt mal, weil er auf seiner Schleimspur ausrutscht), oder Erik, Alphatier an ihrer neuen Schule, der einen auf cool macht und sie ständig provoziert (stirbt garantiert an einem Hirntumor wegen übermäßigen Handykonsums). Als sie sich in Chemie mit Alpha-Erik anlegt, kracht es wortwörtlich zwischen den beiden. Die Strafe dafür sind acht Samstage Graffiti schrubben. Mit Erik! Kann das Leben noch beschissener sein? Um aus der Nummer rauszukommen, schlägt Emi einen Wettstreit vor. Doch Erik ist nicht kleinzukriegen. Emi wünscht ihm tausend Tode an den Hals, bis sie merkt, dass es gar nicht so nervig ist, Zeit mit Erik zu verbringen …

Rezension


Was für eine fluffige Geschichte *.*

Das Buch ist diese Art von Geschichte, bei der alles mit dem Humor steht oder fällt. Mag man Bücher, die gespickt sind mit dieser Art von skurrilen Situationen, sarkastischen Sprüchen und einem Gefühl von Anderssein, dann wird einem "Für dich soll's tausend Tode regnen" mit Sicherheit gefallen. Falls man allerdings nach einer drückenden Stimmung mit emotionalen, dramatischen Liebesszenen sucht, dann wohl eher nicht. (Nicht dass die Szene, in der Erik Emi auf den Armen trägt nicht dramatisch gewesen wäre, aber sie war eben auf humorvolle Weise dramatisch)

Emi ist die Art von Protagonistin, wie ich sie liebe: Schlagfertig, ein bisschen komisch, aber mit dem Herz am rechten Fleck. Was mir aber besonders gut gefallen hat, das war, dass sie durch ihren Spleen eben auch etwas besonderes gewesen ist. Ihre vielen ausgemalten Todesarten, die in diesem Buch vorgekommen sind, haben mich nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht. Aber auch Erik hat eine ordentliche Portion Humor. Besonders die Aufgabe, die er Emi stellt, in der sie mit einem Kaugummiklumpen als Freund durch den Tag gehen muss, lässt einen als Leser Erik sofort ins Herz schließen. Ich bin ein riesiger Freund von Hassliebesgeschichten und ich kann mich nicht daran erinnern, wann ein Buch jemals so nah an der eigentlichen Definition geblieben ist. Meist ist das eher eine leichte Abneigung, die nach wenigen Seiten schon verflogen ist, aber hier zog es sich ziemlich weit hin und hat für eine herrliche Stimmung gesorgt. Dabei sind sich Emi und Erik so ähnlich, dass man gar nicht anders kann, als beim Lesen über die beiden zu Lachen. Das Doppeldate mit ihren Geschwistern war auch eine absolut wundervolle Szene, die das noch einmal perfekt herausgearbeitet hat.

Aber nicht nur der Humor und die Charaktere überzeugen, sondern auch die ernsteren Themen, die hier angesprochen werden. Vor allem die Familiendynamik bei Emi hat mir da gefallen. Der Konflikt mit der Freundin ihres Vaters war sehr gut und authentisch herausgearbeitet, aber fast noch besser fand ich die Beziehung zu ihrem Bruder dargestellt. Jeder der selbst Geschwister hat, wird das alles nur zu gut nachvollziehen können. Übrigens war er einer der Nebencharaktere, die mir super gefallen haben, genau wie Emis Freundin in der Schule.

Einzig ein paar Konflikte in Eriks Leben hätte ich mir noch stärker herausgearbeitet gewünscht, besonders zum Ende hin. Auch hätte ich aufgrund des Titels und Emis Hobby mit mehr Auseinandersetzung mit dem Tod gerechnet und sie mir auch gewünscht. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass das die Stimmung des Buches deutlich in den Keller gezogen hätte. Denn insgesamt schafft "Für dich soll's rausend Tode regnen" vor Allem eines: Es macht Spaß! Wer also mal wieder so richtig lachen, shippen und ein Buch durchsuchten möchte, der ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse.

♥♥♥♥

REZENSION | Für immer Hollyhill von Alexandra Pilz

Ein paar Infos




Erschienen: Februar 2016
Verlag: Heyne fliegt
Reihe: Band 3 von 3

Kurzbeschreibung


Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?

Rezension


Dieses Buch zu bewerten ist gar nicht so leicht. Ich habe das Gefühl, dass ich in letzter Zeit ständig Bücher lese, die am Ende so um die 3 Sterne erhalten. Das liegt daran, dass das alles Bücher sind, bei denen ich mir denke: Ja, da war viel Gutes drin, aber das, das und das hat mir nicht gefallen. Bei Hollyhill 3 war das genauso.

Wieder nach Hollyhill zurückzukehren war toll. Das Dorf ist ein wundervoller Ort mit ganz tollen Charakteren. Gerade Emily als Protagonistin mag ich unheimlich gern. So war es in den beiden Vorgängern und so war es eben auch hier. Sie ist klug, schlagfertig und hat keine Angst davor, ihre Meinung zu sagen. Fee wird in dieser Geschichte zu einer Art zweiten Protagonistin, vielleicht um die fehlende Liebesgeschichte von Matt und Emily etwas durch die von Fee und Cullum auszugleichen. Auch Fee mochte ich sehr gerne, der Liebesgeschichtenersatz hat mir allerdings nicht ganz so gut gefallen, auch wenn ich Cullum und auch die beiden als Paar unheimlich gern mochte. Tatsache bleibt jedoch, dass Matt die Hälfte des Buches weg ist. Das hat mit dem Plot der Geschichte zu tun. Und damit sind wir auch schon bei dem großen Das hat mir nicht gefallen-Punkt.

Das Dorf Hollyhill reist durch die Zeit, um Aufträge zu erledigen. So war das zumindest in den ersten beiden Büchern, aber in dieser Geschichte ist dem meiner Meinung nach nicht so. Mir zumindest war am Ende nicht klar, welcher Auftrag es nun gewesen ist, den die Dorfbewohner erfüllen mussten. Normalerweise retten sie Menschenleben! Normalerweise tun sie Gutes! Hier - zumindest kam es mir so vor - waren sie da, um zwei jungen Mädchen zu helfen, über ihren Schatten zu springen. Keineswegs ist das unwichtig, aber eine Zeitreise rechtfertigen? Eher nicht. Was Matt angeht, war sein Ausflug für mich nicht nur störend, weil der Emily-Matt-Konflikt eigentlich der große Konflikt ist, den die ersten beiden Bücher noch offen gelassen hatten, und der so nach hinten verschoben wurde, sondern er hat auch ein paar logische Rückfragen offen gelassen: Warum hat Josh so locker reagiert, obwohl er verdammt nochmal das Recht gehabt hätte, mit Matt mitzukommen? Warum hat Matt nicht einmal einen Zettel hinterlassen? Ich weiß, dass Matt diese Frage beantwortet, aber für mich war das keine logische Erklärung, die das ausreichend begründet hätte. Das Rätsel der Maschine hätte man meiner Meinung nach auch viel früher lösen müssen. Warum Hollyhill nicht mehr richtig funktioniert hat, das habe ich auch nicht ganz verstanden. Hollyhill muss ja bewusst in diese Zeit gesprungen, obwohl das Dorf WUSSTE, dass es damit sich und seine Bewohner in große Gefahr bringen würde? Mhh... Und wofür?

Fees Entscheidung zum Ende hin konnte ich persönlich auch nicht ganz nachvollziehen. An manchen Stellen wurde sie als dumm und leichtsinnig bezeichnet, an anderen als mutig. Ich sage: Das eine schließt das andere nicht aus. Man sollte aber Dinge nicht unbedingt tun, nur weil sie Mut brauchen. Aber darüber kann ich auch noch ziemlich gut hinwegsehen.

Das größte Problem des Plots war in meinen Augen, dass sich die Geschichte bis vor dem Ende ziemlich gezogen hat. Dadurch, dass Matt nicht da war und auch Emily erst einmal wieder ankommen musste... Die vielen Rätsel... und warum Quayle immer wieder aufgetaucht ist, das ist mir bis zuletzt auch nicht plausibel geworden. Für richtige Spannung hat es leider auch nicht gesorgt. Die kam, wie bereits gesagt, erst gegen Ende auf. Dann hatte das Buch wieder die Art von spannender Erzählweise, die uns die ersten beiden Bücher auch geboten haben.

Insgesamt war Für immer Hollyhill kein schlechtes Buch, auch wenn ich jetzt viel Negatives dazu zu sagen hatte. Es hatte noch immer tolle Charaktere und lebte auch noch von der wundervollen Grundidee, aber ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn man die Diskussion zum Ende von Band 3 einfach mit in den zweiten gepackt hätte. Ich habe nicht das Gefühl, als hätte ich dann etwas verpasst.


♥♥♥

NEUERSCHEINUNGEN | Herbst 2016 - Jugendbuch DEUTSCH

Von MIR



Fangirl auf Umwegen ist mein neuester Roman und spielt in Orlando, Florida. Um genau zu sein in der Wizarding World of Harry Potter, einem Bereich in zwei Vergnügungsparks, der genauso designt wurde wie die Filmsets der Filme, die wir alle kennen und lieben! In der Geschichte geht es um Luna, die in ihrem Leben schon ziemlich viel Pech hatte, aber zum ersten Mal vom Glück geküsst wird. Sie gewinnt eine Reise nach Orlando und hat dort die Chance an einer Harry Potter Challenge teilzunehmen. Über drei Wochen hinweg muss sie geheime Ecken finden, Zauberstäbe kaufen und in der Welt von Harry Potter versinken. Wenn ihr dabei nicht immer Leo in die Quere kommen würde, wäre das alles jedoch noch deutlich leichter...

Schon als ich in Orlando war, habe ich das Bedürfnis gehabt, die Magie dieses Ortes einzufangen und hoffe sehr, dass ich das mit diesem Buch geschafft habe. Also alle Fangirls dieser Welt, die auch auf Liebesgeschichten stehen: Dieses Buch könnte etwas für euch sein! =)


Fortsetzungen



Harry Potter, Leute, Harry Potter... Ich bin so hibbelig ne... Am 23. fahre ich nach Hamburg in den Carlsen Verlag und bekomme dann dort um 0:01 mein Exemplar. Und dann wird GELESEN ♥ Wenn das Buch schlecht ist, dann muss ich glaub ich STERBEN.

Von bekannten Autoren



Beauty Hawk ist der neue Roman von Andreas Dutter, auch bekannt unter seinem Youtube Namen brivido libro. Hier geht es um eine bekannte Youtuberin, die herausfindet, dass sie besondere Fähigkeiten hat. Ich bin schon seeehr gespannt und werde es mir wohl bei der Signierstunde auf der Buchmesse kaufen. Immerhin sitze ich da direkt neben Andi und signiere ebenfalls *.*
Demon Road liegt hier schon neben mir und wartet darauf, gelesen zu werden. Nach Skulduggery Pleasant bin ich SEHR gespannt auf die neue Geschichte von Derek Landy und glaube sogar, dass sie mir noch etwas besser gefallen könnte als SP. Die Protagonistin hat die Fähigkeit, eine Dämonengestalt anzunehmen und generell bekomme ich da einen leichten Supernatural Vibe von der Geschichte. Deshalb: BITTE SEI GUT!
Siren ist eine relativ alte Geschichte, die mal ein anderes Cover besessen hat und nun neu aufgelegt worden ist im Englischen und dann gleich mit übersetzt. Es ist der Debütroman von der Selection Autorin Kiera Cass. Hier geht es um ein junges Mädchen, das als kleines Kind von Sirenen vor dem Ertrinken gerettet wurde. Jetzt gehört sie zu ihnen, doch weil sie weiß, dass ihre Stimme tödlich ist für jeden, der sie hört, hat sie beschlossen zu schweigen. Bald jedoch trifft sie auf einen jungen Mann, der sie auch ohne Worte verstehen kann, doch das Glück der beiden währt nicht lange... 
Ich denke nicht, dass ich das Buch lesen werde. Das liegt vor allem daran, dass es sich im Klappentext nach ziemlicher Instalove anhört -_-


I'll give you the Sun war ja ein absoluter Bestseller in Amerika, deshalb bin ich sehr gespannt, wie Ich gebe dir die Sonne hier in Deutschland ankommen wird. Dabei handelt es sich um eine Geschichte über Zwillinge, Noah und Jude, die einmal ein Herz und eine Seele waren, aufgrund eines Ereignisses in der Vergangenheit jetzt jedoch zerstritten sind. Es ist wohl auch wegen Noahs Liebesgeschichte ein LGBT Roman. Ich würde es wirklich gern lesen, bin mir aber noch nicht sicher, weil ich solche DRAMA-in-der-Vergangenheit-Romane normalerweise so gar nicht mag. Aber wir werden sehen...
Auf den ersten Blick ist eine Kurzgeschichtensammlung zum Thema Weihnachten, die ich bereits auf Englisch gelesen habe. Einige der Geschichten waren wirklich süß, andere wiederum ziemlich mies. Insgesamt bin ich kein großer Freund von Kurzgeschichtensammlungen, deshalb ist das sehr schwer einzuschätzen, aber ein paar kleine Juwele waren doch dabei =)
Küsse wie Schneeflocken ist der neue Roman von der Autorin von "Küss mich unterm Nordlicht". Hier geht es um ein junges Mädchen, das eigentlich die Nase von Jungs voll hat. Sie ist mir ihrem neuen Ferienjob als Hundeschlitten-Guide vollauf zufrieden, aber dann landet sie bei einem schlimmen Schneesturm zusammen mit Rick in einer Blockhütte und merkt, dass sie ihre Einstellung vielleicht noch einmal überdenken muss...


Wintersternschnuppen ist der neue Roman von der Autorin von Sternengewitter, eine der Stargeschichten, die ich in meiner Besessenheits-phase gelesen habe. Ich mochte das Buch sehr, deshalb bin ich gespannt auf dieses hier. Darin geht es um Mara, die eigentlich eine Einserschülerin ist, bei der letzten Prüfung aber einen Nervenzusammenbruch hatte und sich deshalb eine Auszeit bei ihrem Vater in einem Skiort gönnt. Als wäre das alles nicht kompliziert genug, verliebt sie sich dann auch noch in ihren Skilehrer.
In Flawed geht es um eine zukünftige Welt, in der es darum geht, perfekt zu sein. Als die junge Celestine also eine nicht gerade perfekte Entscheidung trifft, wirft das ihr ganzes Leben durcheinander. Das Buch klingt nach Dystopie wie sie nach Panem alle erschienen sind. So etwas wie Uglies oder Matched. Mal sehen, ob ich dem Buch mal eine Chance gebe.
Luca & Allegra ist eine Neuerzählung von Romeo & Julia von der Autorin von Bookelements. Zwei Familien, ein Fluch und ein Urlaub am Bodensee. Ich persönlich werde das Buch trotz des wundervollen Covers aber vermutlich nicht lesen, weil ich selbst an einer Neuerzählung von R&J schreibe =)


In Herz aus Nacht und Scherben geht es um ein junges Mädchen, das in Venedig in eine fremde Welt gezogen wird: Die Welt der Scherben. Dort verliebt sie sich in einen jungen Rabenwandler. Doch die Welt der Scherben ist voller Gefahren und je mehr Zeit sie dort verbringt, desto mehr wird es sie zerreißen... Das Buch klingt gar nicht so schlecht. Mal schauen, ob ich ihm mal eine Chance gebe.
In Das Leuchten schreibt Jay Asher wie auch in Tote Mädchen lügen nicht eine etwas andere Liebesgeschichte. Hier geht es um ein junges Mädchen, das den Winter mit dem Verkauf von Weihnachtsbäumen verbringt. Dabei trifft sie auf einen jungen Mann, in den sie sich verliebt. Der jedoch soll seiner Schwester etwas angetan haben und jeder, den sie kennt, rät ihr davon ab, sich zu verlieben. Das Cover ist auch gar nicht so schlecht, finde ich.


Frisches Blut


Winger klingt nach einem Coming-of-Age Roman: Der Protagonist besucht ein Internat und wird dort schikaniert. Außerdem versucht er ein Mädchen, das zwei Jahre älter ist als er, davon zu überzeugen, dass er nicht zu jung für sie ist, und sein einziger Lichtblick ist sein Zimmergenosse und bester Freund. Ich bin nicht ganz sicher, ob das nicht eventuell zu einer LGBT Story wird, weil der Zimmernachbar schwul ist und es im Klappentext ein wenig so klingt, als würde da was laufen. Mich sprechen nur die Cover so gar nicht an. Das sieht einfach nicht nach etwas aus, das mir gefallen würde, auch wenn es gut klingt.
In Ein Meer aus Tinte und Gold geht es um ein junges Mädchen, das in einer Fantasy Welt lebt, in der kaum jemand lesen kann. Als sie, nachdem ihre Tante entführt wurde, ein Buch findet, zieht sie das völlig in seinen Bann... Das Buch klingt toll und das Cover ist einfach so wundervoll, dass ich das unbedingt lesen MUSS.
Goddess of Poison hat sich in Amerika ziemlich gut verkauft, allerdings habe ich dazu gemischte Meinungen gehört. Hier geht es um die junge Twylla, die als Verkörperung der großen Göttin eine besondere Stellung hat: Sie muss jeden Monat ein Gift trinken, das ihr zwar nichts anhaben kann, jedoch jeden tötet, den sie berührt. Twylla wird so als Henker benutzt und ist außerdem der einsamste Mensch im Land, selbst wenn sie eines Tages den Kronprinzen heiraten soll. Dann jedoch bekommt sie einen neuen Wächter, den Twyllas Umstände nicht interessieren und plötzlich ändert sich alles für sie... Klingt eigentlich gar nicht so schlecht... Mal abwarten.


Salz für die See ist eigentlich eine Geschichte, die ich niemals lesen würde. Sie spielt zum Ende des zweiten Weltkrieges und klingt insgesamt auch ziemlich deprimierend. Allerdings hat sie in Amerika Begeisterungsstürme ausgelöst und genau deshalb bin ich doch versucht, dem Buch eine Chance zu geben.
Secret Elements wird für mich einer dieser Coverkäufe. Das ist nämlich wirklich hübsch. In der Geschichte geht es um eine junge Frau, die ein Amulett geschenkt bekommt, das sie in eine Welt voller magischer Agenten zieht, die alle auf der Suche nach ihr sind. Dort trifft sie dann auch auf unseren allseits beliebten arroganten Mr. Bad Boy. Buch klingt nicht schlecht und Cover wie gesagt sehr hübsch, deshalb wird das bestimmt auf der Messe gekauft werden.
In Das dunkle Herz des Waldes geht es um die junge Agnieska, die in einem Dorf lebt, das sie über alles liebt. Doch nur der Zauberer schützt dieses Dorf vor den Schrecken, die im dunklen Wald lauern. Als Gegenleistung verlangt er, immer wieder ein junges Mädchen auszuwählen, das ihm zehn Jahre lang dienen muss. Agnieska ist verzweifelt, da sie sich sicher ist, dass der Zauberer dieses Jahr ihre beste Freundin erwählen wird. Aber stattdessen nimmt er Agnieska selbst. Ich finde, dass das ganz interessant klingt, solange es nicht wieder eine dieser Entführungs-Liebes-Geschichten wird.
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